Bundesseniorensekretär Gunter Ebertz zu Besuch bei den EVG Senioren*innen Hamburg

Geschrieben von Wolfgang Gerlach am . Veröffentlicht in Aktuelles

Liebe Kollegen*innen,

am 02. November 2021 hat uns unser EVG Bundesseniorensekretär Gunter Ebertz in der Hammerbrookstraße 90 in 20097 Hamburg besucht. dsc02283 kopieGunter Ebertz und Helga Wolfrum-Petersen, stellv. Vorsitzende der OSL  HHGunter, als bisheriger Geschäftsstellenleiter der Geschäftsstelle Leipzig, hat mit Wirkung vom 15.01.2021 die Aufgabe des Bundesseniorensekretärs in der EVG - Zentrale in Berlin übernommen. Zusammen mit den Kolleginnen Katja Weißer, Marion Carstens und Cornelia Wittmann sind diese Vier unsere Ansprechpartner*innen in Belangen der Seniorenpolitik.

Nach einer kurzen Vorstellung seiner Person, wurde er auch schon konkret und konfrontierte uns mit den Forderungen der EVG an die derzeit tagenden Politiker, die momentan um Gemeinsamkeiten in einer möglichen Koalitionsregierung ringen. 

Hierbei erwähnte Gunter die Sicherung der Arbeitsplätze bei der DBAG und wie man das Unternehmen nach vorne bringen kann, aber besonders hob er den verstärkten Druck auf die Umsetzung seniorenpolitischen Forderungen im künftigen Regierungsprogramm hervor. Erwähnung fanden hier die seniorenpolitschen Eckpunkte des DGB, die Anfang April 2019 verabschiedet worden sind, aber besondere Aufmerksamkeit sollte auf die Forderungen der EVG zur Bundestagswahl 2021 gelenkt werden. Leider, so musste Gunter feststellen, hat die Seniorenpolitik in den Arbeitsgruppen der möglichen Koalitionspartner wenig Berücksichtigung gefunden. Ziel unserer Bestrebungen muss es deshalb weiterhin sein,

  • die Altersdiskriminierung wirksam zu bekämpfen,
  • die Seniorenmitwirkung in ganz Deutschland umzusetzen,
  • der Vereinsamung im Alter entgegenzuwirken,
  • den Senioren*innen den digitalen Wandel zu ermöglichen,
  • die Förderung und den Ausbau der Mobilität im Alter zu unterstützen,
  • die Schaffung von geeignetetem und bezahlbaren Wohnraum u.a. für ältere Menschen zu fördern,
  • die Absicherung und Versorgung im Alter im Auge zu behalten
  • und die Pflege und den Erhalt der Gesundheit nicht zu vernachlässigen.

dsc02292 kopieTeilnehmer an der MitgliederversammlungGunter räumte ein, dass einige dieser Punkte wohl Wünsche bleiben werden, aber wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass möglichst viel umgesetzt wird. Mit seinem abschließenden Hinweis, wir müssen sehen, was die weiteren Verhandlungen bringen werden, schloß er seine Ausführungen ab und es folgte eine teilweise hitzige Diskussion.  

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