Einsatz der EVG in Berlin ein Erfolg

Geschrieben von Wolfgang Gerlach am .

Das ist unser Erfolg! Forderung nach mehr Geld für die Schiene erfüllt! (Abdruck von der EVG Homepage)

11. November 2022

Der massive Protest der EVG zeigt Wirkung. Im vergangenen Monat haben wir vor dem Bundesverkehrsministerium die Systemrelevanz der Schiene deutlich gemacht.

Bei der so genannten Bereinigungssitzung im Bundestag am Donnerstagabend zum Haushaltsentwurf 2023 und der weiteren Finanzplanung sind die Mittel für die Schiene deutlich um insgesamt gut 500 Millionen und etwa 1 Milliarde Euro in den Folgejahren aufgestockt worden. Folgendes wurde konkret beschlossen:

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Förderung des Schienengüterverkehrs: insgesamt über 150 Mio. Euro mehr im Jahr 2023 und 200 Mio. Euro in den Jahren 2024/2025
Modernisierung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen: Knapp 88 Mio. Euro werden 2023 zusätzlich bereitgestellt und 60 Mio. Euro in den Jahren 2024/2025
Digitalisierung der Schiene (ETCS/ERTMS): über 100 Mio. Euro mehr im Jahr 2023 und 325 Mio. Euro in den Jahren 2024/2025
Neu- und Ausbau der Infrastruktur. Engpassbeseitigung und Umsetzung des Deutschland-Taktes: etwa 380 Mio. Euro zusätzlich in den Jahren 2024/2025
Reduzierung der Trassenpreise im Personenfernverkehr: Dafür gibt es 2023 90 Mio. Euro mehr und in den Jahren 2024/2025 20 Mio. Euro
weitere Mittel u. a. für die Verbesserung des Zugfunks und für Investitionen in die Schienenwege der nicht bundeseigenen Eisenbahnen 
Das seien gute Schritte in die richtige Richtung, so der EVG-Vorsitzende Martin Burkert: „Dafür haben wir uns gemeinsam stark gemacht. Für die Verkehrswende braucht es aber dauerhaft und planbar noch deutlich mehr Geld - vor allem für die Instandhaltung sowie den Aus- und Neubau des Schienennetzes.“

Wären die ursprünglichen Haushalts-Pläne umgesetzt worden, hätte das fatale Folgen für die gesamte Schiene sowie weitere Branchen gehabt: Zehntausende Arbeitsplätze in ganz Deutschlande wären gefährdet gewesen. Vorgesehen war unter anderem eine Reduzierung bei der Förderung des ökologischen Schienengüterverkehrs, wodurch ganze Lieferketten in der Industrie unterbrochen wären. Zudem wären die Folgen mehr Lkw-Fahrten und mehr CO2-Ausstoß gewesen.

Der Ortsverband der EVG-Hamburg "hat fertig"

Geschrieben von Ingrid Grochowina am .

Dreimal sind wir in diesem Jahr in See gestochen, um unsere Jubilare zu ehren. Das Wetter konnte bei allen Veranstaltungen nicht unterschiedlicher sein. Im Mai, strömender Regen und viel Wind, im Juni fürchterliche Hitze und jetzt im September Kälte und Hamburger Schietwetter. Es hat die Jubilare aber nicht abhalten können, zahlreich zu erscheinen. Von 25 Jahren bis 75 Jahren Mitgliedschaft war alles vertreten. Zugegeben, es war die geselligste Tour. Allen Widrigkeiten zum Trotz hatten wir viel Spaß bei Kaffee und Kuchen. Wie bei allen anderen Veranstaltungen auch, waren Tische ind Kuchenbüffett wieder mit viel Liebe zum Detail eingedeckt. Unsere Gewerkschaftssekretärin Beate hielt die Laudatio und unser OVV-Vorsitzender Michael zeigte sich launig an ihrer Seite. Das alle Veranstaltungen so reibungslos ablaufen konnten, lag auch an den vielen nützlichen Helfern im Hintergrund. Euch Allen ein herzliches Dankeschön! 

Der EVG Seniorentag am 06.09.2022 zum Thema "Senioren in der Gesellschaft"

Geschrieben von Wolfgang Gerlach am .

Liebe Kollegen*innen,

der diesjährige Seniorentag konnte nach langer Corona-Pause endlich wieder gebührend begangen werden. Cirka 40 ältere Mitglieder der EVG sind unserer Einladung gefolgt, und wurden mit interessanten Ausführungen zum Thema "Senioren in der Gesellschaft" belohnt.

k.wKlaus Wicher, Landesvorsitzender vom Sozialverband Deutschland in Hamburgs.aSilja Abel, EVG Bundesseniorensekretärink.bKlaus Beck, DGB Bundesseniorenbeauftragter

Nach kurzer und herzlicher Begrüßung durch unseren Ortsseniorenvorsitzenden Joachim Grochowina (OSL Hamburg), kam auch schon unsere Referentin Silja Abel zu Wort. Erst seit März 2022 in der Funktion als Bundesseniorensekretärin im Amt, informierte sie uns umfassend und kompetent über die Inhalte des 3. Entlastungspakets der Bundesregierung, welches diese erst am letzten Wochenende bekannt gegeben hatten.

Nach dem Vortrag unserer Kollegin Silja Abel, reihte sich schon gleich unser Kollege Klaus Beck mit seinen Ausführungen zu vorgenanntem Thema ein. Mit dem Hinweis auf das Buch von Johannes Müller-Salo, "Offene Rechnungen. Der kalte Konflikt der Generationen", referierte er über ein würdiges Leben der aus dem Berufsleben ausgeschiedenen älteren Menschen, den Klimawandel und die damit verbundene Mobilität im Alter, den Rückzug von Angeboten im Konsumbereich, das nicht immer nachvollziehbare Verhalten einiger Wohnungsbaugesellschaften, den teilweise vernachlässigten Wissenstransfer an die jüngere Generation und auch zur derzeitigen Sicherungs- und Verteidigungspolitik fand Klaus Beck die richtigen kritischen Worte.

Kritische und mahnende Worte fand Klaus Wicher auch in seinem an diesem Vormittag abschließenden Referat. Er bemängelte das soziale Ungleichgewicht in unserer Stadt, forderte den Senat dazu auf, die sozialen Verbände stärker mit ins "Boot" zu nehmen, die Grundsicherungsämter in Hamburg sollten die Kund:innenfreundlichkeit verbessern, die Entlastung der Ärmsten in unserer Stadt, mit Blick auf die Grundsicherung darf nicht nur ein Lippenbekenntnis bleiben, Menschen mit wenig Geld brauchen dringend günstige Lebensmittel und es bedarf einer Sofortstrategie für den sozialen Wohnunhsbau, da hier eine Schieflage vorliegt, was die Vorhaltung günstigen Wohnraums anbelangt.

Der Abschluß unseres Seniorentags endete mit einem Video zur Sandmalerei. Den Anwesenden wurde ein Überblick zur geschichtlichen Entwicklung und den Leistungen unserer Gewerkschaft gegeben, eingefasst in einem künstlerisch schönen Rahmen.

Labyrinth der Pflege

Geschrieben von Ingrid Grochowina am .

 

Unter diesem Titel fand ein Seniorenseminar in Erkner statt. 18 Seniorinnen und Senioren aus ganz Deutschland fanden sich zusammen.Es war ein anstrengendes Seminar, das Helga Petersen souverän leitete. Ihr Lieblingsspruch : "Wir  bilden eine Arbeitsgruppe". Davon hatten wir viele. Jede Arbeitsgruppe wurde neu gemischt. Das Thema ist, wie der Titel es sagt, schon sehr komplex. Wenn es in der Pflege einigermaßen erträglich laufen soll, tut man gut daran,sich schon frühzeitig in jungen Jahren damit zu befassen. Es kann einen schneller erwischen als man denkt.
Eine Pflegeberatung aufzusuchen ist eine gute Idee. Familie und Kinder sollten möglichst mit einbezogen werden. Eine Pflegeberatung hilft, aus dem Geld das einem zusteht, mehr zu machen. Wir haben versucht , ein wenig Licht ins Dunkel zu bekommen. Es hat bei den Meisten zum nachdenken angeregt.Einige hatten schon Kontakt mit dem Thema, durch pflegebedürftige Angehörige. Wir hatten aber auch zwei Expperten dabei, die ehrenamtlich in der Pflege tätig sind. Es hat sich auf alle Fälle gelohnt, dieses Seminar zu besuchen. Wir hatten aber nicht nur ernste Themen. Der Spaß und Helga`s Gymnastik kamen nicht zu kurz. Den freien Nachmittag nutzten wir für eine Stadtrundfahrt auf dem Wasser. Am Abend gingen dann die Diskussionen in der " Bildungslücke" weiter.Es war ein lehrreiches und tolles Seminar. Vielen Dank Helga!

 

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