Wie geht man mit Rechtspopulismus um ?

Geschrieben von Wolfgang Gerlach am . Veröffentlicht in dies und das

In der Zeit vom 08. bis zum 12. September 2019 hatte uns das "Dreiergespann", bestehend aus Annegret Pawlitz, Erika Albers und Wiebke Ilsitz, "fest im Griff". Ein perfekter Start um 09:29 Uhr ab Hamburg Hbf, mit Sitzplatzgarantie im ICE 599 in Richtung Erfurt, dort einmal umsteigen in den Regional - Express in Richtung Würzburg mit Ankunft um 14:21 Uhr in Suhl, konnten wir uns bereits um 16:00 Uhr, nach einer kurzen Verschnaufpause, in der "Kennenlernphase" unter der Anleitung von Erika und Wiebke uns näher "beschnuppern".dsc01080 kopie begrüßung

Danach machte uns Wiebke, Projekttutorin für Coaching und Weiterbildung, mit dem Thema des Seminars, hier "Diskrimisierug, Fremdenfeindlichkeit und Rechtspopulismus" bekannt, und sie zeigte uns zusätzlich den "Fahrplan durch die Woche" auf, seht hierzu die beigefügten Bilder.dsc01081 kopie fahrplan

Der Montag begann nach einer kurzen Auflockerungsrunde mit der Aufforderung, sich einmal vorzustellen, eine Reise im Liegewagen von Lissabon nach Moskau gemeinsam mit Personen anzutreten, die man bisher im Alltag vielleicht gemieden hätte. Hier konnten, nach näherer Betrachtung und Auseinandersetzung mit den verschiedenen Menschen und deren bisherigen Lebensformen, bestehende Vorurteile hoffentlich abgebaut werden. Dieser Übung, welche uns sehr nachdenklich gestimmt hatte, folgte im unmittelbarem Anschluß gleich weitere Themen, die in verschiedenen Arbeitsgruppen gelöst und danach vorgetragen werden mussten.

Unser intensiver Arbeitseinsatz fand am Dienstag seine Fortsetzung, wurde aber am Nachmittag mit einem Besuch des Naturheilstollen Feengrotten in Saalfeld / Thüringen belohnt. Um das bisher VermitteIte gewichten zu können, wurden am Mittwoch "Parolen aus der rechten Ecke" unter die Lupe genommen und man bemühte sich "Strategien" gegen das bisher Vorgetragene zu entwickeln. Allen Teilnehmer*innen war danach klar, dass persönliches Engagement gefordert ist, wenn rechte Parolen, Hetze und Verunglimpfungen gegen Jedermann die Runde machen, denn wir wollen eine offene und tolerante Gesellschaft bleiben!

Am Donnerstag, unserem Abreisetag, mussten wir feststellen, dass "ein zusätzlicher Koffer", prall gefüllt mit vermitteltem Wissen, zusätzlich von uns mit auf die Heimreise genommen werden musste.

Zusammengefasst konnten wir am Ende des Seminars einvernehmlich feststellen, dass es eine rundherum gelungene Veranstaltung war, bei der auch der Spaß an dieser Zusammenkunft zu seinem Recht gekommen ist.

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