Information

Unter dem Button "Aktuelles" finden sich Hinweise auf taufrische Gesetzesänderungen im Sozialbereich, die nach 6 Wochen in die Gruppe "Soziales ", in der auch auf gesetzliche  Ansprüche hingewiesen wird,  hinüber wandern.  In der Rubrik "Kulturelles"  stehen Hinweise auf Veranstaltungen des DGB im Besenbinderhof und im Polittbüro und auf nicht gewerkschaftlich unterstütztes politisches Kabarett.

EVG Senioren*innen starten ins neue Jahr

Geschrieben von Ingrid Grochowina am . Veröffentlicht in Aktuelles

Am 07.01.2020 ging es wieder los. Wir starteten unsere erste Mitgliederversammlung im neuen Jahr.
Eingeladen war unser Ortsvorstandsvorsitzender Michael Zurheiden.( Wie in jedem Jahr )! Thema war:"Neues in der EVG und Neuheiten bei der Bahn." Michael machte es wie immer kurz und schmerzlos um Zeit für Diskussionen zu haben. Es wurde rege diskutiert. Als die EVG und die Bahn abgehandelt waren, kam die große Politik zum Zuge. Deutschland, Europa und die ganze Welt waren das Thema. Wieder mal etwas an- und ausgesprochen. Nun aber schnell nach Hause. Da der erste Dienstag im neuen Jahr schon Tradition hat, gab es für 2021 schon eine Zusage.
Na dann Michael,Tschüss bis zum nächsten Jahr.

"Auge in Auge mit den Giganten"

Geschrieben von Wolfgang Gerlach am . Veröffentlicht in Aktuelles

"Auge in Auge mit den Giganten", so lautete das Motto für unsere "Jungen Alten" am 21. November 2019. Pünktlich um 10:00 Uhr wurden wir von einem comfortablen Reisebus der Firma Jasper vor unserem Geschäftsgebäude der EVG in der Hammerbrookstraße abgeholt. Bereits nach wenigen Kilometern Busfahrt durch die denkmalgeschützte Speicherstadt und die beeindruckenden Neubauten in der Hamburger Hafencity, folgten Einblicke in den Hamburger Containerhafen, jeweils unterfüttert mit  sach- und fachkundigen Ausführungen unseres Reiseführers in den Bereichen des historischen Schuppens 52 , den Anlagen des O'swaldkais, dem Containerterminal Altenwerder, dem Hansaport, bis uns, "erschlagen" von den vielen Informationen und Bildern des Hafens, eine Pause am "Duckdalben", img 20191121 120012 0 kopieder Deutschen  Seemannsmissions eingeräumt wurde. Eindrucksvoll auch hier der Umfang ehrenamtlich geleisteter Arbeit von Mitarbeitern des"Duckdalbens" zugunsten der Seeleute, denen teilweise über einen sehr langen Zeitraum die Kontaktaufnahme zu ihren Familien nicht möglich war. Nach dieser Pause, ging es mit dem Bus in Richtung Burchardkai weiter, die 800 jährige Geschichte des Hamburger Hafens weiter zu erkunden. Am Burchardkai angekommen, img 20191125 wa0002 kopiewurden wir, aufgrund einer Sondergenehmigung der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) mit der Firma Jasper, in Begleitung eines Sicherungfahrzeugs endlich "hautnah" an die img 20191125 wa0004 kopie"Giganten" herangeführt. Es ist schon beeindruckend, wie die EDV-gesteuerten Auflieger mit den Container an die Containerbrücken herangeführt werden, dort übernommen und dann im Schiffsbauch "versenkt" oder herausgehoben werden.

"Die etwas andere Hafenrundfahrt" endete dann in Finkenwerder, wo wir nach einem stärkenden Mittagessen uns auf einer Hafenfähre in Richtung Landungsbrücke auf den Nachhauseweg begeben konnten. Ein aufregender Tag ging zu Ende.

Obdachlosigkeit in Hamburg

Geschrieben von Wolfgang Gerlach am . Veröffentlicht in Aktuelles

Am 05.11.2019 trafen sich cirka 50 Senioren*innen der EVG Hamburg in den Geschäftsräumen der EVG in der Hammerbrookstraße 90, um gemeinsam mit der Sozialdemokratin der Hamburgischen Bürgerschaft Ksenija Bekeris unbenannt.jpg ksenija aund dem Sozialarbeiter beim Straßenmagazin "Hinz&Kunzt" Stephan Karrenbauerunbenannt.jpg karrenbauer a in einem Gesprächs- und Informationsaustausch das Thema "Obdachlossigkeit  in Hamburg" zu erörtern.

Gleich zu Anfang stellte sich den Zuhörern die Frage, warum es im reichen Hamburg stetig wachsende Obdachlosenzahlen gibt? Warum lassen sich in Hamburg nicht ausreichend kleine Container mit Zwei-Betten-Belegung aufstellen? Was bedeutet Obdachlosigkeit? Die Diakonie Deutschland versucht es mit folgenden Sätzen zu erklären: "Als obdachlos werden Menschen bezeichnet, die im öffentlichen Raum wie beispielsweise in Parks, Gärten, U-Bahnhöfen, Kellern oder Baustellen übernachten oder über die jeweiligen Ländergrenzen der Sicherheit und Ordnung vorübergehend untergebracht sind". Um diese Interpretation zu verstehen, hat Ksenija Bekeris versucht, den Anwesenden die Inhalte des Winternotprogramms 2018 / 2019 zu vermitteln. Das Winternotprogramm ist bemüht, die städtischen Einrichtungen für die ärmsten unserer Mitbürger 16 Stunden pro Tag witterungsunabhängig geöffnet zu halten. Es sollen keine "Schlafsäle mit mehr als 4 bis maximal 6-Betten Belegung mehr vorgehalten werden. Die Sozialberatung, der Dolmetscherdienst, ein umfassender Sicherheitsdienst wie auch die Beistellung abschließbarer Schränke und eigener Betten soll kontinuierlich verbessert werden.

Diesen lobenswerten Bemühungen der Stadt hält Stephan Karrenbauer entgegegen, dass beispielhaft die Situation bei den Wärmestuben, derzeit gibt es 100  Plätze, allerdings ohne dass diese mit Betten versehen sind, verbesserungswürdig ist.  Man sollte auch keine "Zwangsberatung" durchführen, um Ansätze auf Wiedergewinnung der Selbständigkeit und Verbesserung des Selbstwertgefühls zu verbessern und zu erreichen. Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang der Verkauf des "Hinz&Kunzt" Magazins, welcher derzeit von 530 Verkäufer*innen betrieben wird. Ins Bewusstsein gerückt  und unterstützungswert führt Stephan Karrenbauer auch die erfolgreiche Petition der Flaschensammelaktion auf dem Hamburger Flughafen an, wie auch der Verkauf nicht zu veräußernder Brote vom Vortag in der Bäckerei Junge in Lohbrügge und  der Einsatz der "Kältemaus" im Stadtgebiet Hamburgs.

Es gibt gute Ansätze auf dem Gebiet zur Verbesserung der Situation unserer Obdachlosen, aber sie reichen bei weitem immer noch nicht aus.

Der Austausch von Argumenten zwischen Frau Bekeris und Herrn Karrenbauer hätte noch beliebig fortgesetzt werden können, wenn nicht die Uhr der Diskussionsrunde ein Ende vorgegeben hätte. So endete der Vormittag mit einer großzügigen Spende der Anwesenden für die Obdachlosen von Hinz&Kunzt gegen 12:00 Uhr, und man ging teilweise mit bedrückendem Gefühl nach Hause.

 

Eisenbahner*innen erobern das neue Instandhaltungswerk der S-Bahn in Hamburg Langenfelde

Geschrieben von Hans-Jürgen Ptach am . Veröffentlicht in Aktuelles

am 11. November 2019 besuchten 13 Teilnehmer der sogenannten "Nietenklopper" das neue S-Bahn Instandhaltungswerk Langenfelde, im Stadtteil Stellingen am Kronsaalsweg.mn0a6412 kopieS-Bahn Werk Langenfelde

Hier wurden sie herzlich von Christian Zacher begrüßt, der im Werk seit Januar 2019 als Koordinator tätig ist. Von ihm wurde die Gruppe während des Rundgangs an die vielen Dinge und mn0a6429 kopie"Die Nietenklopper"Gegebenheiten, die das neue Werk zu bieten hat herangeführt und mit den Zusammenhängen vertraut gemacht. Es ist schon beeindruckend, was in der 160 m langen und 42 m breiten Halle für die Pflege und Wartung  der neuen S-Bahn - Baureihen vorgehalten und im Vorfeld der Planungen beachtet und berücksichtigt werden musste. Damit die Züge der kontinuierlichen mn0a6399 kopieInstandsetzung zugeführt werden können, mussten auf der cirka 20.000 Quadrarmeter großen Standortfläche diverse Weichen und über 2.200 Meter Gleise auf dem Vorfeld der Halle verbaut werden. Für die Stromversorgung des Werks wird eine Photovoltaikanlage genutzt - diese garantiert zumindest in den Sommermonaten, laut "S-Bahn Magazin", eine hundertprozentige Eigenversorgung. Dass der Umweltschutz groß geschrieben wird, zeigt sich auch bei den flächendeckend eingesetzten LED - Beleuchtungssystemen und der Auffangung und Versickerung des Regenwassers.

Nach eineinhalbstündiger Führung endete der für alle erlebnisreiche und zufriedenstellende Rundgang.

Haben Senior*innen noch eine Zukunft

Geschrieben von Wolfgang Gerlach am . Veröffentlicht in Aktuelles

1. Oktober 2019: Tag der älteren Generation

Der diesjährige Seniorentag fand in der Geschäftsstelle der EVG in der Hammerbrookstraße 90 in 20097 Hamburg statt, und er wurde von den Ortssenior*innen Hamburgs und Hamburg Harburgs organisiert. Über 50 Senior*innen sind unserem Aufruf zum Motto "Haben Senioren noch eine Zukunft" gefolgt, und waren begeistert von den vorgetragenen Beiträgen unserer Referenten Annegret PawlitzKlaus Wicher und Frank Lutoschka, deren Inhalte nachfolgend in Kurzform geschildert werden.

image006Annegret Pawlitz, Sprecherin vom Landesverband der Senior*innen Hamburg und Vorsitzende der Bundesseniorenleitung der EVG

image002Klaus Wicher, Landesvorsitzender vom Sozialverband Deutschland in Hamburg

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Frank Lutoschka, EVG-Gewerkschaftssekretär im Vorstandsbereich von Regina Rusch Ziemba, Abteilung für Sozialpolitik, Familienpolitik, Frauen und Senior*innen

EVG Seniorinnen und Senioren erklimmen den Energieberg Georgswerder

Geschrieben von Wolfgang Gerlach am . Veröffentlicht in Aktuelles

Die Seniorinnen und Senioren des PAK, einschließlich ihrer überwiegend weiblichen Begleitung, haben ihre Fitness bei hohen sommerlichen Temperaturen erneut unter Beweis gestellt. Mit Elan haben sie den über 40,00 m hohen Deponiehügel, der aus der Landschaft der Elbinsel Wilhelmsburg eindrucksvoll hinausragt in kürzester Zeit erklommen und wurden auf dem "Gipfel des Berges" mit einem herrlichen Blick über das Stadtgebiet Hamburgs belohnt. img 20190822 140420 0 kopie

Versehen mit einer sachkundigen Führerin der Hamburger Stadtreinigung, wurde den Teilnehmer(innen) Informationen zur Entstehungsgeschichte und zum Betrieb der Deponie vermittelt. Fragen zur Sicherung des Müllbergs, zur Sorgfalt im Umgang mit dem immer noch austretendem Sickerwasser, zur Vielzahl der vorhandenen und erforderlichen Betriebs-, Mess- und Überwachungseinrichtungen, zum Umgang mit abgedeckten organischen Abfällen, zur  Abdeckung des Müllbergs mit einer PE - Folie und vieles mehr, wurden uns anschaulich und in freundlicher Form beantwortet.

Auch die vorhandene Flora und Fauna und deren Pflege wurde von uns eindrucksvoll zur Kenntnis genommen. In gleicher Weise begeisterte uns die Idee, das der Berg zur Energiegewinnung herangezogen wird. Drei Windräder zur Stromerzeugung, die rund 8000 m2 große Photovoltaikanlage und auch die Nutzung und Verwertung des immer noch austretenden Methangases, haben bei uns den Eindruck hinterlassen, dass man den Übergang vom anfänglich bedrohlichem Giftberg hin zum gut überwachtem Energieberg wohl gut gemeistert hat.

Es lohnt sich, das Informationszentrum am Fuß der Deponie zu besuchen, oder auch nach telefonischer Rücksprache unter 040/2576-1080, an einer Führung teilzunehmen. 

Digitale Welt der Senioren Hamburg

Geschrieben von Jochen Grochowina am . Veröffentlicht in Aktuelles

Hamburger EVG Senioren haben es geschafft.

Am 17.Juni 2019 endete nach 18 Monaten bei den Hamburger EVG Senioren die Einweisung, Schulung und praktische Übung im Bereich "DIGITALE WELT der SENIOREN". Einmal im Monat trafen sich die Senioren zu einer Schulung unter dem Motto "Kaffee, Kuchen, Tablet". Hierbei wurden Themen behandelt, wie Besonderheiten am Smartphone, Sicherheit, einrichten und Handhabung einer SPARDA App, einrichten und bedienen der DB App zum Kauf eines Fahrausweises, sowie Platzreservierung, Erwerb einer Fahrkarte über einen PC oder Laptop, und am Fahrkartenautomaten. Ferner einen Vortrag über kaffeekuchentabletGestaltung eines sicheren Passwortes,DB Entfernungsrechners / 50 km RegioTicket, Fahrplanauskunft DB / HVV, Internetzugang über Handbuch Senioren Smartphone, Zugang Fernsehprogramme / Mediathek, und vieles mehr. Untermalt wurden alle Berichte durch Videos und Powerpoints. Abgerundet wurde die Schulung über einen Seniorengerechten Vortrag zum Thema DATENSCHUTZVERORDNUNG durch einen hervorragenden IT - Berater. Weitere Unterstützung erfolgte durch die Hamburger EVG Jugend, sowie durch die Unterstützung des Hamburger Gewerkschaftssekretär für Seniorenarbeit. Für die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten ein herzliches "DANKE".

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