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Seminare! Wozu?

Wozu, habe ich mich auch immer gefragt. Meine Erfahrungen waren eher schlecht. Da gab es den Vortragenden, und die Hörenden hielten innere Einkehr. Man kam, dank gutem Essens, erholt nach Hause.

Doch es geht auch anders. Vom 02.08.15 - 07.08.15 nahm ich an einem Seminar über die "Geschichte und Zukunft der Arbeiterbewegung am Beispiel der Eisenbahngewerkschaften" teil. Es war mein erstes Seminar bei der EVG, und ich kann nur sagen, es war ein tolles Seminar. Wir haben unheimlich viel gelernt, und trotzdem Spaß gehabt. Es war toll zu erfahren, wie und woraus die Gewekschaften entstanden sind, und was sie alles durchgemacht haben, um das zu werden, was sie heute sind. Obwohl, die Forderungen von vor über 110 Jahren, ähneln den heutigen Forderungen doch sehr. Wer Lust hat, und sich für dieses Thema interessiert, sollte auf die  Homepage der EVG gehen, und sich unter Geschichte einklicken. Dort findet ihr alles, auch Hinweise zum Bestellen eventueller Bücher zur Vertiefung. Wichtiger aber ist, ihr meldet euch zu einem Seminar an. Unseres fand in Kleinlüder statt. Erst einmal ein weißer Fleck auf der Landkarte. Doch dann, eine Zugfahrt bis Fulda und 30 Minuten Shuttle-Bus bis ins Hotel. Das ist dann auch schon der Ort. Wundervoll gelegen, und für Seminare fantastisch geeignet. ich kann es nur jedem ans Herz legen. Unser Seminarleiter gehört gleichzeitig zu der 17-köpfigen ehrenamtlichen  Mannschaft, der die Geschichte angefangen hat aufzuarbeiten und zu archivieren. Das Archiv ist bei der Hans-Böckler-Stiftung. Wenn ich euch jetzt den Mund wässerig gemacht habe, mit Jung und Alt ein Seminar zu belegen, solltet ihr es baldmöglichst in Angriff nehmen. Man lernt schließlich nie aus, auch nicht im Alter. Vielleicht treffen wir uns ja mal auf einem Seminar. Ich jedenfalls habe Blut geleckt.

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