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EVG-Mitglieder aus Hamburg treffen Gewerkschafter in London

evg mützen

15 EVG Mützen in der großen weiten Welt

Eine 15-köpfige EVG-Bildungsreisegruppe aus Hamburg,
startete vom 23.10.2016 - 28.10.2016 nach London. Es ging um ...


                                                                                                                                                                                    um 7.46 Uhr in Hamburg-Hbf los. Umstieg in Köln in den Thalys nach Brüssel, von dort Umstieg in den Eurostar nach London. Gegen 18.00 Uhr erreichten wir dann endlich unser Hotel. Wie man sich denken kann, war es eine anstrengende Reise. Wir hatten aber trotzdem viel Spass, und waren voller Erwartungen. Damit die Reise nicht so langweilig wurde, brachte jeder etwas zum Essen mit. Quasi Büffet. Es gab viele leckere Sachen, gelinde gesagt, es ging uns richtig gut.
In Köln stieg unser Reiseleiter "Heiner Erling" zu, und brachte uns das Programm schon mal ein bischen näher. Fragende Gesichter! Wie sollen wir alles verstehen, wir haben doch nur unser Schulenglisch, und die Zeiten sind auch schon etwas vorbei. Heiner war also unser Dolmetscher. Für den Besuch bei den 3 Gewerkschaften, wurde uns eine Dolmetscherin gestellt.Gut so!!!
Am Montag ging es dann zur Sache. Der Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung erklärte uns die politische und wirtschaftliche Situation im UK (England). Danach war die Geschichte des Nahverkehrs im Grossraum London an der Reihe.
london2Gewerkschafter ohne Grenzen, Unite the Union London und EVG Hamburg Am Dienstag ging es dann zum Treffen mit Gewerkschaftssekretären/ Funktionären von " Unite the Union "- 1,4 Millionen Mitglieder. Unser englischer Funktionär sprach sehr gut deutsch. Seine Frau ist Österreicherin. Wir bekamen einen guten Einblick in die Organisation. einige Ausführungen waren mit tiefschwarzem Humor gewürzt. Es brachte viel Spass, da zuzuhören. Wir haben sehr schnell gemerkt,- wir sind willkommen. Unsere vielen Fragen wurden ausführlich beantwortet, auch zum Brexit. Die Gewerkschaft war und ist dagegen.
Am Mittwoch ging es dann weiter.
Vormittags Treffen mit der RMT in ihren Räumen. Wir kamen uns von der Sitzaufteilung vor, wie im Thronsaal. Der Vorsitzende saß in einem Thronsessel, und das Volk drum-rum. Wir konnten uns anfangs des Eindrucks nicht erwehren, daß sie mit uns nicht so richtig etwas anzufangen wussten. Das änderte sich aber sehr schnell. Unsere speziellen Fragen fanden Begeisterung, auch die zum Brexit. Dem hatten sie zugestimmt, aber nicht aus Überzeugung, sondern weil sie die Regierung ärgern wollten. Sie haben auch nicht mit einer Mehrheit für den Brexit gerechnet. Als krönenden Abschluss luden sie uns am Abend in ihren Pub ein. Es war ein wundervoller Abend. Die RMT ist nur eine relativ kleine Gewerkschaft. Ihre Klientel sind "kleinen Leute"! Doch das, was sie auf die Beine stellen, ist absoluter Wahnsinn. Den Pub haben sie in ehrenamtlicher Arbeit aufgebaut, und er wird auch von Ehrenamtlichen betrieben. Alle Einnahmen aus diversen Veranstaltungen, werden gespendet.
Am Nachmittag hatten wir dann noch ein Date mit ASLEF, der Lokführergewerkschaft. Sie waren doch sehr überrascht, daß wir nur einen Lokführer an Bord hatten. Auch sie waren für den Brexit. Nach einer munteren Diskussion ging es gemeinsam in einen Pub, weil man sich da ja besser austauschen konnte.

londonEin Gentlemen erklärt uns Deutschen die Welt

Nichts desto Trotz, gab es auch noch ein umfangreiches Besichtigungsprogramm.
In Greenich, südlich der Themse, fast auf dem Nullmeridian mit einem wunderbaren Blick auf die DockLands treffen wir einen Gentlemen (siehe Bild links) ...
Am Donnerstagabend ging es dann über Hoek-van-Holland Richtung Heimat, wo wir am Freitagabend wieder ankamen.
Es war eine informative und tolle Reise, zu der eine fantastische Reisegruppe und ein excellenter  Reiseführer gehörten.               Auf diese Weise, allen Beteiligten und  Ausführenden                               -  herzliches Dankeschön - !!!

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