Der EVG Seniorentag am 06.09.2022 zum Thema "Senioren in der Gesellschaft"

Geschrieben von Wolfgang Gerlach am .

Liebe Kollegen*innen,

der diesjährige Seniorentag konnte nach langer Corona-Pause endlich wieder gebührend begangen werden. Cirka 40 ältere Mitglieder der EVG sind unserer Einladung gefolgt, und wurden mit interessanten Ausführungen zum Thema "Senioren in der Gesellschaft" belohnt.

k.wKlaus Wicher, Landesvorsitzender vom Sozialverband Deutschland in Hamburgs.aSilja Abel, EVG Bundesseniorensekretärink.bKlaus Beck, DGB Bundesseniorenbeauftragter

Nach kurzer und herzlicher Begrüßung durch unseren Ortsseniorenvorsitzenden Joachim Grochowina (OSL Hamburg), kam auch schon unsere Referentin Silja Abel zu Wort. Erst seit März 2022 in der Funktion als Bundesseniorensekretärin im Amt, informierte sie uns umfassend und kompetent über die Inhalte des 3. Entlastungspakets der Bundesregierung, welches diese erst am letzten Wochenende bekannt gegeben hatten.

Nach dem Vortrag unserer Kollegin Silja Abel, reihte sich schon gleich unser Kollege Klaus Beck mit seinen Ausführungen zu vorgenanntem Thema ein. Mit dem Hinweis auf das Buch von Johannes Müller-Salo, "Offene Rechnungen. Der kalte Konflikt der Generationen", referierte er über ein würdiges Leben der aus dem Berufsleben ausgeschiedenen älteren Menschen, den Klimawandel und die damit verbundene Mobilität im Alter, den Rückzug von Angeboten im Konsumbereich, das nicht immer nachvollziehbare Verhalten einiger Wohnungsbaugesellschaften, den teilweise vernachlässigten Wissenstransfer an die jüngere Generation und auch zur derzeitigen Sicherungs- und Verteidigungspolitik fand Klaus Beck die richtigen kritischen Worte.

Kritische und mahnende Worte fand Klaus Wicher auch in seinem an diesem Vormittag abschließenden Referat. Er bemängelte das soziale Ungleichgewicht in unserer Stadt, forderte den Senat dazu auf, die sozialen Verbände stärker mit ins "Boot" zu nehmen, die Grundsicherungsämter in Hamburg sollten die Kund:innenfreundlichkeit verbessern, die Entlastung der Ärmsten in unserer Stadt, mit Blick auf die Grundsicherung darf nicht nur ein Lippenbekenntnis bleiben, Menschen mit wenig Geld brauchen dringend günstige Lebensmittel und es bedarf einer Sofortstrategie für den sozialen Wohnunhsbau, da hier eine Schieflage vorliegt, was die Vorhaltung günstigen Wohnraums anbelangt.

Der Abschluß unseres Seniorentags endete mit einem Video zur Sandmalerei. Den Anwesenden wurde ein Überblick zur geschichtlichen Entwicklung und den Leistungen unserer Gewerkschaft gegeben, eingefasst in einem künstlerisch schönen Rahmen.

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